24. Oktober 2014

Haushaltshilfe

Wenn man ernsthaft krank wird, dann hat das eine ganze Reihe an Konsequenzen: Man kann nicht mehr arbeiten und sich auch nicht mehr um den Haushalt kümmern. Wie will man schon mit einem gebrochenen Bein die Einkäufe erledigen oder die Fenster putzen? Ist man erkrankt, dann hat man unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch darauf, dass dieKrankenkasse einem eine Haushaltshilfe bezahlt. Abhängig davon, ob man Mitglied der PKV ist oder seine Beiträge an die gesetzliche Krankenkassezahlt, sind die Kriterien für die Haushaltshilfe aber unterschiedlich.

Was macht die Haushaltshilfe im Auftrag von PKV und Krankenkasse?
Die Haushaltshilfe, die die Krankenkasse einem bewilligt, nimmt die unterschiedlichsten Aufgaben im Haushalt wahr. Sie hält im Auftrag der PKVoder für die gesetzliche Krankenkasse die Wohnung sauber und kümmert sich um anfallende Wäsche, sorgt aber auch dafür, dass pünktlich das Essen auf dem Tisch steht und die Kinder nach der Schule betreut werden. Kurz: Die Haushaltshilfe übernimmt alle Aufgaben, die die gesunde Hausfrau oder der Hausmann sonst wahrnehmen würden. Ist man durch seine Krankheit nur in einem begrenzten Rahmen eingeschränkt und kann kleinere Aufgaben im Haushalt selbst übernehmen, dann kann es durchaus vorkommen, dass PKV und gesetzliche Krankenkasse die Haushaltshilfe nur begrenzt bewilligen. Sie arbeitet dann nach dem, was die gesetzliche Krankenkasse und PKV vorgeben und ist nicht für alle Aufgaben verantwortlich, die im Haushalt anfallen. Welche Aufgaben das sind, sollte man als Betroffener persönlich mit der Krankenkasse oder seiner PKV klären. So lassen sich bestimmte Aufgaben, die man nicht bewältigen kann, von vornherein auf dieHaushaltshilfe der Krankenkasse übertragen.